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Peer Franz Haberl

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Franz' mutige Geschichte: Ein Leben von ganz oben bis in die Obdachlosigkeit

Franz Haberl, 63 Jahre alt, teilt eine zutiefst bewegende Lebensgeschichte. Er war „ganz oben und ganz unten“ – ein Sturz, der ihn bis in die Obdachlosigkeit führte. Ein 35-jähriger Kampf mit Spielsucht war die Hauptursache für seinen Abstieg. Acht Jahre ist es her, dass er den Mut fand, sich einer Therapie zu stellen und seitdem „trockener Spieler“ ist.

Als Franz auf der Straße lebte, war er ziellos, verzweifelt und hatte keinen sicheren Schlafplatz. Die Situation eskalierte, als er einen epileptischen Anfall erlitt. Der Zugang zu Medikamenten war ihm verwehrt: Er besaß weder eine Krankenversicherungskarte noch eine Rezeptgebührenbefreiung, geschweige denn Geld für die dringend benötigten Arzneimittel. Die Angst vor Ablehnung in Hilfseinrichtungen und das Gefühl, als „minderwertiger Mensch“ betrachtet zu werden, waren ständige Begleiter.

Der Wendepunkt: Eine Begegnung, die Leben rettete

Auf einer Parkbank, mittellos und allein, traf Franz einen Mann. Ein Fremder, der ihm eine Zigarette abverlangte, aber dann das größte Geschenk machte: Er hörte zu, teilte seine eigene Geschichte und baute Vertrauen auf. Dieser „Erfahrungsexperte“ reichte Franz die Hand, gab ihm konkrete Anweisungen und den Mut, den entscheidenden Schritt zu wagen und Hilfe anzunehmen.

„Das war eigentlich das Beste, was mir damals passiert ist“, reflektiert Franz. Die Einsicht, dass er allein nicht aus dieser Lage finden konnte, war der Beginn seines Neuanfangs und der Weg in seine heutige Berufung.

Die transformative Kraft der Peer-Arbeit: Hoffnung gegen Obdachlosigkeit

Heute ist Franz seit sieben Jahren selbst ein erfahrener Peer. Er weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, einen Menschen nicht nur als „obdachlos“ zu sehen, sondern als Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Seine Arbeit trägt Früchte: Aus seinem Umfeld haben 14 ehemals obdachlose Menschen wieder den Weg ins Arbeitsleben gefunden.

Die Arbeit der Peers ist von unschätzbarem Wert, besonders in der aufsuchenden Straßenmedizin. Hier geht es oft nicht nur um sichtbare Wunden, sondern um tiefgreifende psychische Probleme, Sucht und Traumata. Peers wie Franz, die oft auch eine medizinische Grundausbildung erhalten, können diese komplexen Herausforderungen besser verstehen und die Menschen dort abholen, wo sie sich befinden.

MED4HOPE: Wo Ihre Spende den Unterschied macht

Franz war von Anfang an begeistert von der Idee der aufsuchenden Straßenmedizin von MED4HOPE. Sie erreicht jene, die den Weg zu einer medizinischen Versorgung nicht mehr aus eigener Kraft finden können. Die ehrenamtliche Tätigkeit der Peers ist das Herzstück dieser Arbeit, doch um das System langfristig auf einer soliden Basis zu halten und auszubauen, sind auch hauptberufliche Mitarbeiter unerlässlich.

Ihre Spende an MED4HOPE ist entscheidend, um diese lebensrettende Arbeit fortzusetzen und auszubauen. Sie ermöglicht es, mehr Menschen wie Franz zu erreichen, ihnen eine zweite Chance zu geben und ihnen zu zeigen, dass die Gesellschaft sie nicht ausspuckt.

Helfen Sie uns, Hoffnung zu spenden!

Franz' Botschaft ist klar: Man darf nie aufgeben und muss Hilfe annehmen, wenn sie angeboten wird. Wir bei MED4HOPE sind davon überzeugt, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient und dass Hilfe für obdachlose Menschen einen echten Unterschied machen kann.

Jeder Beitrag zählt, um das Leben von obdachlosen Menschen nachhaltig zu verbessern und ihnen den Weg zurück in ein würdevolles Leben zu ebnen. Alle unsere Mitwirkenden arbeiten ehrenamtlich, doch die steigende Notwendigkeit erfordert dauerhafte Unterstützung.

Werden Sie Teil dieser lebensrettenden Bewegung und spenden Sie jetzt an MED4HOPE:

https://www.med4hope.org/spenden

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